Premiere: DER KAMPF UMS MATTERHORN

Die dramatischen Ereignisse um die Erstbesteigung 1865 bewegen die Menschen bis heute. Luis Trenker verfilmt die wahre Geschichte der Konkurrenz eines italienischen und eines englischen Bergsteigers um den Gipfelsieg, spektakulär an Originalschauplätzen gedreht vom sportlichen Kameramann Sepp Allgeier. Dies ist die PREMIERE der frisch restaurierten Fassung des Deutschen Filminstituts.

Veranstaltet in Kooperation mit der Städtischen Galerie im Leeren Beutel: Bis 03.09. wird hier die Photoausstellung "Menschen und Welt" von Andi Teichmann gezeigt.

Do 10.08.

20:45

Fr 11.08.

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Sa 12.08.

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So 13.08.

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Mo 14.08.

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Di 15.08.

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Mi 16.08.

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2017

Die dramatischen Ereignisse um die Erstbesteigung 1865 bewegen die Menschen bis heute. Luis Trenker verfilmt die wahre Geschichte der Konkurrenz eines italienischen und eines englischen Bergsteigers um den Gipfelsieg, spektakulär an Originalschauplätzen gedreht vom sportlichen Kameramann Sepp Allgeier. Dies ist die PREMIERE der frisch restaurierten Fassung des Deutschen Filminstituts.

Veranstaltet in Kooperation mit der Städtischen Galerie im Leeren Beutel: Bis 03.09. wird hier die Photoausstellung "Menschen und Welt" von Andi Teichmann gezeigt.

Do 10.08.

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Mo 14.08.

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Di 15.08.

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Mi 16.08.

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2017

Premiere: DER KAMPF UMS MATTERHORN

D, 1928

DIE BÜCHSE DER PANDORA

Lulu. Eine der heißesten Frauengestalten der Literatur. Regisseur Pabst fand die perfekte Darstellerin in Hollywood: Louise Brooks. Ihre Spielweise ist natürlich, naiv und doch durchtrieben, sie ist die Projektionsfläche für Männer, die ihr reihenweise verfallen. Und auch Frauen... Die Brooks hat eine unglaubliche Leinwandpräsenz, die Pabst voll zur Geltung bringt. Erst durch seine Inszenierung wird sie zur Stilikone – ihr Bob, ihre Kleider – die Must-haves der Roaring Twenties sind noch heute modern.

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2017

Lulu. Eine der heißesten Frauengestalten der Literatur. Regisseur Pabst fand die perfekte Darstellerin in Hollywood: Louise Brooks. Ihre Spielweise ist natürlich, naiv und doch durchtrieben, sie ist die Projektionsfläche für Männer, die ihr reihenweise verfallen. Und auch Frauen... Die Brooks hat eine unglaubliche Leinwandpräsenz, die Pabst voll zur Geltung bringt. Erst durch seine Inszenierung wird sie zur Stilikone – ihr Bob, ihre Kleider – die Must-haves der Roaring Twenties sind noch heute modern.

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2017

DIE BÜCHSE DER PANDORA

D, 1929

DIE ROTE SCHILDKRÖTE

Ein Schiffbrüchiger macht auf einer einsamen Insel Bekanntschaft mit einer roten Schildkröte, die seinem Leben einen neuen Sinn gibt. Ein aktueller Animationsfilm ohne Worte, für den sich das japanische Studio Ghibli, bekannt für seine klassischen Zeichnungen, mit Dudok de Wit, einem Meister des minimalistischen Stils, zusammentut. „Unglaublich berührend... Ein wahres universelles Wunderwerk“ (Deutschlandradio Kultur).

 

Do 10.08.

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2017

Ein Schiffbrüchiger macht auf einer einsamen Insel Bekanntschaft mit einer roten Schildkröte, die seinem Leben einen neuen Sinn gibt. Ein aktueller Animationsfilm ohne Worte, für den sich das japanische Studio Ghibli, bekannt für seine klassischen Zeichnungen, mit Dudok de Wit, einem Meister des minimalistischen Stils, zusammentut. „Unglaublich berührend... Ein wahres universelles Wunderwerk“ (Deutschlandradio Kultur).

 

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2017

DIE ROTE SCHILDKRÖTE

Animationsfilm ohne Worte von Michael Dudok de Wit / FR,JP,BE 2016 / 90 min

SALOMÉ

+ Vorfilm: EIN ANDALUSISCHER HUND

Hat es jemals einen so exzentrischen und dekadenten Tanz der Sieben Schleier gegeben? Alla Nazimova hüllt sich als Salomé in unglaubliche Roben, das Dekor ist opulent, die komplette Filmcrew war angeblich homosexuell. Oscar Wilde hätte diese Verfilmung seines Stücks geliebt. Den Auftakt bildet der wohl bekannteste surrealistische Film, geschaffen von Luis Buñuel und Salvador Dalí. Dieser Abend kombiniert die Werke bekannter Künstler, die auch außerhalb des Films gewirkt haben.

Do 10.08.

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Sa 12.08.

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Mo 14.08.

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2017

Hat es jemals einen so exzentrischen und dekadenten Tanz der Sieben Schleier gegeben? Alla Nazimova hüllt sich als Salomé in unglaubliche Roben, das Dekor ist opulent, die komplette Filmcrew war angeblich homosexuell. Oscar Wilde hätte diese Verfilmung seines Stücks geliebt. Den Auftakt bildet der wohl bekannteste surrealistische Film, geschaffen von Luis Buñuel und Salvador Dalí. Dieser Abend kombiniert die Werke bekannter Künstler, die auch außerhalb des Films gewirkt haben.

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2017

SALOMÉ

USA 1923

EIN ANDALUSISCHER HUND

F 1929

PHANTOM (F.W. Murnau)

… ist eines der unbekannten Werke des NOSFERATU-Regisseurs, ein traumartiges Drama um Obsessionen. Das PHANTOM ist eine reiche junge Frau, in die sich ein braver Stadtschreiber und Hobby-Poet bei einem Unfall sofort verliebt. Alfred Abel spielt diesen Dichter so ganz anders als den Herrn von METROPOLIS. Er kann sie nicht haben und verfällt ihrer Doppelgängerin, die ihn ausnimmt. Die Spirale nach unten macht Murnau erfahrbar durch Innovationen wie wirbelnde Treppenhäuser und sich herabbeugende Häuser.

Do 10.08.

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… ist eines der unbekannten Werke des NOSFERATU-Regisseurs, ein traumartiges Drama um Obsessionen. Das PHANTOM ist eine reiche junge Frau, in die sich ein braver Stadtschreiber und Hobby-Poet bei einem Unfall sofort verliebt. Alfred Abel spielt diesen Dichter so ganz anders als den Herrn von METROPOLIS. Er kann sie nicht haben und verfällt ihrer Doppelgängerin, die ihn ausnimmt. Die Spirale nach unten macht Murnau erfahrbar durch Innovationen wie wirbelnde Treppenhäuser und sich herabbeugende Häuser.

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2017

PHANTOM (F.W. Murnau)

D, 1922

TARTÜFF (F.W. Murnau)

+ Vorfilm: WIE SICH DER KIENTOPP RÄCHT

Ein weiterer selten gezeigter Murnau ist eine Verfilmung des Molière-Stoffes, die "virtuos die Balance hält zwischen Komödie, Krimi und Kostümfilm." (Filmdienst). Ein lebenslustiger Reicher bringt den Heuchler TARTÜFF mit heim, der allen die Freude an irdischen Genüssen nimmt, aber für sich selbst reklamiert. Die Ehefrau wird aktiv… Auch in der Rahmenhandlung wird ein Heuchler entlarvt, dazu passend der Vorfilm. Er macht sich über die moralischen Eiferer lustig, die das Kino als sittengefährdend anprangerten.

Do 17.08.

20:45

Fr 18.08.

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Sa 19.08.

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So 20.08.

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Mo 21.08.

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Di 22.08.

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Mi 23.08.

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2017

Ein weiterer selten gezeigter Murnau ist eine Verfilmung des Molière-Stoffes, die "virtuos die Balance hält zwischen Komödie, Krimi und Kostümfilm." (Filmdienst). Ein lebenslustiger Reicher bringt den Heuchler TARTÜFF mit heim, der allen die Freude an irdischen Genüssen nimmt, aber für sich selbst reklamiert. Die Ehefrau wird aktiv… Auch in der Rahmenhandlung wird ein Heuchler entlarvt, dazu passend der Vorfilm. Er macht sich über die moralischen Eiferer lustig, die das Kino als sittengefährdend anprangerten.

Do 17.08.

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Mo 21.08.

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2017

TARTÜFF (F.W. Murnau)

D, 1925

WIE SICH DER KIENTOPP RÄCHT

SCHATTEN – EINE NÄCHTLICHE HALLUZINATION

Ein Ehemann, der verrückte Fritz Kortner, ist rasend eifersüchtig auf seine aufreizende Frau. Bei einem Dinner ertappt er sie beim Techtelmechtel mit den Gästen, was sich aber als seine Fehlinterpretation von Schattenbildern erweist. Der anwesende Schausteller spürt die Spannung und inszeniert ein Schattenspiel, das die geheimen Wünsche und Phantasien der Anwesenden sichtbar macht. "Im Kino sind Schatten wichtiger als Licht" sagt Ideengeber Albin Grau, der Okkultist, der auch NOSFERATU verantwortet hat.

Do 17.08.

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2017

Ein Ehemann, der verrückte Fritz Kortner, ist rasend eifersüchtig auf seine aufreizende Frau. Bei einem Dinner ertappt er sie beim Techtelmechtel mit den Gästen, was sich aber als seine Fehlinterpretation von Schattenbildern erweist. Der anwesende Schausteller spürt die Spannung und inszeniert ein Schattenspiel, das die geheimen Wünsche und Phantasien der Anwesenden sichtbar macht. "Im Kino sind Schatten wichtiger als Licht" sagt Ideengeber Albin Grau, der Okkultist, der auch NOSFERATU verantwortet hat.

Do 17.08.

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Mo 21.08.

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2017

SCHATTEN – EINE NÄCHTLICHE HALLUZINATION

D, 1923

DER MÜDE TOD (Fritz Lang)

Ein junges Liebespaar wird durch den Tod des Mannes auseinandergerissen. Die Frau findet Zugang zum Totenreich und erbittet die Rückkehr des Geliebten. Der Tod ist müde und resigniert, er kann ihr die Bitte nur erfüllen, wenn sie eine von drei Lebenslichtern retten kann – im Orient, Venedig oder China. Neben diesen Orten inszeniert Fritz Lang auch meisterhaft die deutsche Kleinstadt und das majestätische Totenreich. Jetzt in restaurierter und viragierter Fassung wieder in alter Pracht zu erleben.

Do 17.08.

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So 20.08.

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Mo 21.08.

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2017

Ein junges Liebespaar wird durch den Tod des Mannes auseinandergerissen. Die Frau findet Zugang zum Totenreich und erbittet die Rückkehr des Geliebten. Der Tod ist müde und resigniert, er kann ihr die Bitte nur erfüllen, wenn sie eine von drei Lebenslichtern retten kann – im Orient, Venedig oder China. Neben diesen Orten inszeniert Fritz Lang auch meisterhaft die deutsche Kleinstadt und das majestätische Totenreich. Jetzt in restaurierter und viragierter Fassung wieder in alter Pracht zu erleben.

Do 17.08.

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2017

DER MÜDE TOD (Fritz Lang)

D, 1923

Gebrüder Teichmann & Leopold Hurt
(Berlin, Hamburg, Regensburg)

Live Electronic & Zither

Die Kooperation zwischen den Brüdern Andi und Hannes Teichmann (Live-Elektronik) und dem Komponisten und Zitherspieler Leopold Hurt – alle drei gebürtige Regensburger – geht auf einen gemeinsamen Auftritt beim Münchner Zitherfestival 2001 zurück. Aus dem damals spontan entstandenen Projekt entwickelte sich eine langjährige Zusammenarbeit als live-elektronische Kammermusikformation. Bei der 21. Regensburger Stummfilmwoche vertonten sie zum ersten Mal einen Film.

Ihre Musik zeichnet sich durch ihre erfrischend unvoreingenommene Herangehensweise aus. Dabei sind die musikalischen Hintergründe der Drei – elektronische Clubkultur auf der einen und zeitgenössische Kunstmusik auf der anderen Seite – stetig präsent. Das Ergebnis ist jedoch kein nivellierendes Crossover, sondern eine unverkrampfte, immer wieder überraschende Arbeit mit Sounds, die ihre unterschiedliche Herkunft nie zu verschleiern suchen: von der Neuen Musik bis hin zu authentischer Volksmusik, von pop-entlehnten Harmonien bis hin zu experimenteller Elektronik.

Oft bilden Klänge der (E-)Zither von Leo Hurt die Basis für eine konzentrierte Weiterverarbeitung. Das analog gehaltene Setup von Andi und Hannes Teichmann verleiht der Musik eine persönliche Färbung. Modulare Synthesizer, Effekte und Drummachines durchdringen ausgedehnte Loops und kurz aneinander geschnittene Samples, breit aufgefächerte Klanglandschaften wechseln sich ab mit kompakten Tracks im Song-Format.

Die Gebrüder Teichmann sind viel unterwegs in Europa, Russland, Südamerika, die Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut führte sie nach Kenia zu einem interkulturellen Musikprojekt, nach Indien, Afghanistan und Südasien. Andi hat unterwegs fotografiert und eindrucksvolle Motive mitgebracht. Sie sind in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel bis zum 3. September in seiner ersten Ausstellung „Menschen und Welt“ zu sehen.

DER KAMPF UMS MATTERHORN

Klaus Reichardt & Sebastian Osthold (München)

Klaus Reichardt (Pedal-Steel-Guitar)
Sebastian Osthold (Piano)

Die Musiker Sebastian Osthold und Klaus Reichardt lernten sich bei "Hundling" kennen, einer bairischen Formation um den Songwriter Phil Höcketstaller (ex-"Babacools"). In der Szene ist die Band spätestens seit dem Gewinn des Heimatsound-Wettbewerbs 2015 ein Begriff. Beim spontanen Improvisieren im Rahmen eines Soundchecks entstand der gemeinsame Plan, als Duo u.a. Filme zu vertonen.

Klaus Reichardt wird auch diesmal seine Pedal-Steel-Guitar mitbringen. Dieses in Deutschland seltene 10-saitige Zupfinstrument ist hauptsächlich aus der Country-Musik bekannt, z.B. aus dem Soundtrack zu "Brokeback Mountain" oder von Neil Youngs Scheibe "Harvest" (1972). Es ist eine Weiterentwicklung der Hawaii-Gitarre, wird mit einem Slide-Bar über einen Gitarrenverstärker gespielt und besitzt Pedale, mit denen sich die Tonhöhen der Saiten variieren lassen.

Nach Studium der Musikwissenschaft seit 1985 auf der Münchner Szene, war Klaus Reichardt lange Jahre Keyboarder & Pianist bei Georg Ringsgwandl, Herbert und Schnipsi, 2003 bis 2009 musikalischer Leiter des Nockherberg-Singspiels, er spielt in der Nick Woodland Band, bei den Gospelsternen und bei Hundling, schrieb Hörspiel- und Theatermusiken.

Sebastian Osthold, Pianist & Keyboarder, ist seit 2000 als freiberuflicher Musiker tätig. 2005 beendete er seine Ausbildung am freien Musikzentrum München mit dem Jazzdiplom. Er ist in verschiedenen Bands als Pianist oder Keyboarder tätig, u.a.: Prem Osthold Projekt (Jazz Rock), Müller Osthold Duett (Jazz), Projektil (Electro Jazz), Tonunion (Funk) und Hundling. Die Hiphop-Band Blumentopf begleitete er bei diversen Tourneen und Fernsehauftritten.

Das Duo verspricht eine (klang-)farbenreiche Musik mit Leitmotiven und improvisierten Teilen zwischen sphärischen Klangmalereien, Jazz und musikalischen Zitaten aus der Entstehungszeit der Filme.

DIE BÜCHSE DER PANDORA

Rainer J. Hofmann (Regensburg)

Multiinstrumentalist

Die von ihm gestalteten Filmkonzerte sind jedes Mal wieder ein spannendes Erlebnis: Ob Komödien von Buster Keaton oder Dramatisches wie DER BERG DES SCHICKSALS, ob Klassiker wie HAMLET oder auch Dokumentarisches wie DER MANN MIT DER KAMERA – der vielseitige Regensburger Musiker Rainer J. Hofmann versteht es seit Jahren, 'seinen' Stummfilmabend zu einem wunderbaren Konzert zu machen und sein Publikum zu begeistern. Er setzt dabei mitunter – zum Teil selbstgebaute – Instrumente und Tonerzeuger ein und schafft ungewöhnliche und zugleich faszinierende Klangwelten.

Rainer Hofmann hat breite Erfahrung als Begleiter von Liedern und Chansons aller Epochen (auch aus der großen Zeit der Stummfilme!), als Komponist und Musiker bei Film und Theater, Band, Orchester und Improvisationsprojekten. Sein Name ist eng verbunden mit den Chansons des „Trio Trikolore“ oder dem „RostMondOrchestra“. In Produktionen von Joseph Berlinger und dem „Theater im Hesperidengarten“ war er als Bühnenmusiker und Komponist ebenso beteiligt wie an dessen Projekt "Der Brandner Kaspar in der Hölle" in Hohengebraching.

www.musiker-hofmann.de

SALOMÉSCHATTEN – EINE NÄCHTLICHE HALLUZINATION

Vsevolod Pozdejev, Komponist (Regensburg)

Piano

Vsevolod Pozdejev wurde 1979 in Tallinn (Estland) geboren. Er absolvierte sein Bachelor- und Master-Studium an der Estnischen Musik- und Theaterakademie in der Klavierklasse von Professor Valdur Roots, sowie in der Kompositionsklasse von Professor Jaan Rääts. Seit 2009 ist Vsevolod Mitglied des Estnischen Komponistenverbands. Seit vier Jahren lebt er in Regensburg und studiert Musikwissenschaft an der Universität Regensburg.

Die Hauptfrage, mit der er sich auf seinem künstlerischen Schaffensweg beschäftigt, ist die Verbindung zwischen den Sphären der Musik und der Worte. Eine der von ihm komponierten Kammeropern Frau Elsa, in Memoriam Jelena Guro, wurde 2013 mit Unterstützung der Pille Lill-Musikstiftung beim Winterfestival der Kammermusik in Tallinn aufgeführt. Seine Kammeroper Sieben Briefe zur Begegnung, über den Briefwechsel zwischen Rainer Maria Rilke und Marina Zwetajewa, wurde im August 2014 in der Musikhochschule Luzern (Inszenierung von Eva Laas) im Luzerner Theater aufgeführt.

Etliche seiner Werke waren bei zahlreichen internationalen Festivals wie Międzynarodowy Konkurs im Juliusza Zarębskiego (Polen, 2011), Usedom Music Festival (2013), „Von der Avantgarde bis zum Heute" (Sankt Petersburg, 2014), A European Pianorama (Bushey, Großbritannien, 2016) zu hören. 2017 fand die Uraufführung seiner Kammermusikwerke durch das Musiktheaterensemble JunGeOper in Luzern und Zürich statt.

Darüber hinaus ist Vsevolod als Musiklehrer tätig und hat neben den genannten Kompositionen auch Chorwerke und Filmmusik geschaffen.

www.emic.ee/vsevolod-pozdejev

PHANTOM

Aljoscha-Zimmermann-Ensemble (München)

Sabrina Zimmermann (Violine)
Mark Pogolski (Piano)

Sabrina Zimmermann an der Geige und Mark Pogolski am Klavier – jedes ihrer Filmkonzerte ist eine fulminante Vorstellung. Wir freuen uns sehr, dass uns das international renommierte Ensemble auch in diesem Jahr mit zwei Vorstellungen beehrt.

Beide Musiker bauen auf langjährige professionelle Erfahrung in Musik und Stummfilm. Zudem dürfen sie das Erbe von Aljoscha Zimmermann fortführen, Sabrinas Vater und weltweit anerkannter Stummfilmmusiker. Er wurde berühmt für die Fähigkeit, dem Stummfilm vitale Ausdruckskraft zu geben und den Bildern Gefühle und Geschichten für den modernen Menschen zu entlocken. Nach seinem Tod im Dezember 2009 hinterließ er über 400 Partituren und musikalische Themen, die er seiner Tochter und seinem erwählten Nachfolger Mark Pogolski zur Weiterführung in die Hände legte. Das Ensemble konzertiert somit weiterhin auf wichtigen internationalen Filmfestivals und hat bereits eine Fernseh- und DVD-Produktion von Fritz Langs Stummfilm HARAKIRI erfolgreich aufgenommen.
Sabrina Zimmermann ist seit 1992 Teil des Aljoscha-Zimmermann-Ensembles. Ihr virtuoses Spiel der Geige brachte ihr bereits zahlreiche Auszeichnungen und sie ist auf internationalen Bühnen zuhause. Nun arrangiert und bearbeitet sie zusammen mit dem Pianisten und Komponisten Mark Pogolski die Partituren von Aljoscha Zimmermann. Mark ist ebenfalls seit 20 Jahren aktiv, Musikalischer Leiter der Ballett-Abteilung der Hochschule für Musik und Theater München und mehrfacher Preisträger für Komposition und Piano.

www.filmmusik-zimmermann.com

TARTÜFFDER MÜDE TOD