6.bis17.

August

VorBilder. Die Modernisierung des Frauenbildes in den Anfängen des Kinos

Fotoausstellung organisiert von cinEScultura, in Kooperation mit der Spanischen Botschaft in Berlin.
Die Ausstellung feiert die Frauen des frühen Films. Der Schwerpunkt liegt auf Nahaufnahmen der Leinwandgöttinnen des US-Kinos 1914-1936, einige davon haben jüdischen Hintergrund.

Donaueinkaufszentrum vor Drogerie Müller ( 06.-17.08. )

So18.

August

Gottesdienst anlässlich der Stummfilmwoche.
Film und Glaube
Pfarrerin Dr. Gabriele Kainz, Kunstbeauftragte

Neupfarrkirche, Neupfarrplatz 1 ( So 18.08., 11:00 Uhr )

So25.

August

Exkursion
Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge
Besuch der Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum München.

Die Regensburger Stummfilmwoche zeigt fünf Filme zum Thema „Juden und Christen“. Einem dieser Werke, DIE STADT OHNE JUDEN, wird prophetische Weitsicht im Hinblick auf die Terrorherrschaft der Nationalsozialisten zugeschrieben. Dieser Film regte österreichische Kuratoren zu einer Ausstellung an, die anhand historischer und aktueller Beispiele zeigt, wie eine wachsende politische Polarisierung zur Spaltung der Gesellschaft führt. Die Ausgrenzung von Minderheiten und deren Bedrohung sind Folgen dieser Entwicklung. „Die Ausstellung stellt die Frage, ob und inwiefern die gesellschaftliche Polarisierung zu Beginn des Aufstieges des Nationalsozialismus mit unserer Gegenwart verglichen werden kann“ (Zitat aus dem Ausstellungskatalog) und dokumentiert die Ausgrenzung und Hetzkampagnen gegen Ausländer, Muslime und Flüchtlinge heute. Dabei werden die damaligen Geschehnisse mit den heutigen nicht gleichgesetzt, sondern verglichen. Das NS-Dokumentationszentrum München zeigt diese Ausstellung bis zum 10. November 2019. Nach der Aufführung des Films DIE STADT OHNE JUDEN am 21.08.2019 bei der Stummfilmwoche Regensburg bietet eine Fahrt zum NS-Dokumentationszentrum die Gelegenheit, die Ausstellung „Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge“ zu besuchen.

Leitung: Sabine Freudenberg, Journalistin und Vorstand im Evangelischen Bildungswerk Regensburg

Sonntag, 25.08.2019, Treffpunkt Hauptbahnhof Regensburg, Reisezentrum im 1. OG, 09:15 Uhr

Kosten: ca. 10 Euro Fahrtkosten

Anmeldung an den Vorstellungsabenden oder bis 13.08. über ebw@ebw-regensburg.de

www.ebw-regensburg.de/stadt-ohne-juden-auslaender-muslime-fluechtlinge

DAS ALTE GESETZ

... thematisiert die Assimilation. 1860 in einem jüdischen Örtchen in Galizien: der Sohn des Rabbiners will Schauspieler werden, verlässt das Schtetl und wird zum Star des Wiener Burgtheaters. Sein Vater verstößt ihn... „Mit der authentischen Ausstattung und der beeindruckenden Leistung der Schauspieler zählt der Film zu den Klassikern des Weimarer Kinos.“ (arte) Die Interpretation mit dem JCOM hatte auf der Berlinale 2018 ihre Premiere.

Do 08.08.

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Fr 09.08.

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Sa 10.08.

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So 11.08.

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Mo 12.08.

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Di 13.08.

20:00

Mi 14.08.

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2019

Do 08.08.

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Fr 09.08.

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Sa 10.08.

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So 11.08.

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Mo 12.08.

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Di 13.08.

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Mi 14.08.

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2019

DAS ALTE GESETZ

Karte(n): Stück 13 EUR normal / 11 EUR ermäßigt

NATHAN DER WEISE

Im Stück von Lessing wird die religiöse Toleranz von den Vertretern der drei Weltreligionen diskutiert. Die Geschichte ist im Mittelalter angesiedelt, die Verfilmung besticht durch eine kunstvolle Dramaturgie, rasante Schnitte und schnelle Schauplatzwechsel.

Do 08.08.

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Fr 09.08.

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Sa 10.08.

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So 11.08.

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Mo 12.08.

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Di 13.08.

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Mi 14.08.

20:00

2019

Do 08.08.

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Fr 09.08.

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Sa 10.08.

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So 11.08.

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Mo 12.08.

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Mi 14.08.

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2019

NATHAN DER WEISE

Karte(n): Stück 13 EUR normal / 11 EUR ermäßigt

DIE GEZEICHNETEN

Er zeigt, wie schnell Vorurteile in einem Pogrom gipfeln können, am Beispiel einer jüdischen Familie aus einer russischen Kleinstadt bei den Unruhen 1905. Dreyer hat mit Flüchtlingen in Berlin gedreht. So atmen die Szenen eine ungewöhnliche Authentizität. Es entfaltet sich ein beklemmendes Szenario von Aufgeregtheit und Rassenhass, das schon auf Exzesse vorausweist.“ (nmz). Dreyer bannt christliche Themen am eindrucksvollsten auf Leinwand.

Einführung: Nina Goslar ARTE-Filmredaktion im ZDF

Do 15.08.

20:00

Fr 16.08.

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Sa 17.08.

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So 18.08.

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Mo 19.08.

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Di 20.08.

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Mi 21.08.

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2019

Einführung: Nina Goslar ARTE-Filmredaktion im ZDF

Do 15.08.

20:00

Fr 16.08.

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Sa 17.08.

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So 18.08.

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Mo 19.08.

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Di 20.08.

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Mi 21.08.

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2019

DIE GEZEICHNETEN

Karte(n): Stück 13 EUR normal / 11 EUR ermäßigt

DIE STADT OHNE JUDEN

…spielt in der aktuellen Zeit, also in den Zwanzigern. Sowohl dem satirischen Roman (Untertitel: „Roman von übermorgen“) als auch dem Film wird prophetische Weitsicht hinsichtlich der Geschehnisse im Dritten Reich zugeschrieben, die sich auch in den filmischen Bildern der Vertreibung der Juden widerspiegelt. Kurz nach der Premiere wurde der Autor des Buches von einem Nazi erschossen.

Do 15.08.

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Fr 16.08.

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Sa 17.08.

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So 18.08.

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Mo 19.08.

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Di 20.08.

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2019

Do 15.08.

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Fr 16.08.

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Sa 17.08.

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So 18.08.

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Mo 19.08.

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Di 20.08.

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Mi 21.08.

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2019

DIE STADT OHNE JUDEN

Karte(n): Stück 13 EUR normal / 11 EUR ermäßigt

DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM

Prag im 16. Jahrhundert. Rabbi Loew liest in den Sternen, dass der jüdischen Gemeinde Unheil droht. Nach einer Legende kann nur der Golem helfen. Der Rabbi formt den mystischen Mann aus Lehm und erweckt ihn zum Leben. Er rettet die Gemeinde, gerät außer Kontrolle. Nur ein „Lichtwesen“, ein Kind, kann die Erlösung bringen. Dies war einer der international größten Erfolge des deutschen Kinos und ist noch heute eines der bekanntesten Werke der Stummfilmzeit.

Do 22.08.

20:00

Fr 23.08.

-

Sa 24.08.

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So 25.08.

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Mo 26.08.

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Di 27.08.

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Mi 28.08.

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2019

Do 22.08.

20:00

Fr 23.08.

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Sa 24.08.

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So 25.08.

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Mo 26.08.

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Di 27.08.

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Mi 28.08.

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2019

DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM

Karte(n): Stück 13 EUR normal / 11 EUR ermäßigt

Jewish Chamber Orchestra (Munich)

…ein neuer Name, der die Inhalte des Orchesters widerspiegelt. Inhalte, die sich unter der künstlerischen Leitung von Daniel Grossmann seit der Gründung als Orchester Jakobsplatz München vor über zehn Jahren entwickelt und zusammengefügt haben.

Das JCOM versteht sich als vielfältige, zeitgenössische jüdische Stimme. Es ist ein Orchester für alle Nationen und Religionen, seine Musiker kommen aus über zwanzig Ländern, sind jüdisch und nicht-jüdisch und leben überwiegend in Deutschland. Als international wirkendes Orchester sucht es immer neue, ungewöhnliche Formate und Allianzen, um zeitgenössische jüdische Kultur sichtbar und für jeden hör- und erlebbar zu machen. Ein bedeutsames Anliegen von internationaler Relevanz, dem sich das JCOM verschrieben hat.

Bereits auf der Berlinale 2013 begeisterte das Orchester mit der Stummfilmproduktion DER STUDENT VON PRAG das Publikum. Im Rahmen der Berlinale 2018 kam es zu einer erneuten Zusammenarbeit mit ARTE: der Filmklassiker Das alte Gesetz (1923) von E. A. Dupont, neu restauriert durch die Deutsche Kinemathek und mit einer Neukomposition von Philippe Schoeller feierte am 16. Februar 2018 im Friedrichstadt-Palast seine erfolgreiche Uraufführung — eingespielt durch das Jewish Chamber Orchestra Munich.

www.jcom.de

DAS ALTE GESETZ

Aljoscha-Zimmermann-Ensemble (München)

Sabrina Zimmermann (Violine)
Mark Pogolski (Piano)

Sabrina Zimmermann an der Geige und Mark Pogolski am Klavier – jedes ihrer Filmkonzerte ist eine fulminante Vorstellung. Wir freuen uns sehr, dass uns das international renommierte Ensemble auch in diesem Jahr mit zwei Vorstellungen beehrt.

Beide Musiker bauen auf langjährige professionelle Erfahrung in Musik und Stummfilm. Zudem dürfen sie das Erbe von Aljoscha Zimmermann fortführen, Sabrinas Vater und weltweit anerkannter Stummfilmmusiker. Er wurde berühmt für die Fähigkeit, dem Stummfilm vitale Ausdruckskraft zu geben und den Bildern Gefühle und Geschichten für den modernen Menschen zu entlocken. Nach seinem Tod im Dezember 2009 hinterließ er über 400 Partituren und musikalische Themen, die er seiner Tochter und seinem erwählten Nachfolger Mark Pogolski zur Weiterführung in die Hände legte. Das Ensemble konzertiert somit weiterhin auf wichtigen internationalen Filmfestivals und hat bereits eine Fernseh- und DVD-Produktion von Fritz Langs Stummfilm HARAKIRI erfolgreich aufgenommen.

Sabrina Zimmermann ist seit 1992 Teil des Aljoscha-Zimmermann-Ensembles. Ihr virtuoses Spiel der Geige brachte ihr bereits zahlreiche Auszeichnungen und sie ist auf internationalen Bühnen zuhause. Nun arrangiert und bearbeitet sie zusammen mit dem Pianisten und Komponisten Mark Pogolski die Partituren von Aljoscha Zimmermann. Mark ist ebenfalls seit 20 Jahren aktiv, Musikalischer Leiter der Ballett-Abteilung der Hochschule für Musik und Theater München und mehrfacher Preisträger für Komposition und Piano.

NATHAN DER WEISEDER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM

Vsevolod Pozdejev, Komponist (Regensburg)

Piano

Vsevolod Pozdejev wurde 1979 in Tallinn (Estland) geboren. Er absolvierte sein Bachelor- und Master-Studium an der Estnischen Musik- und Theaterakademie in der Klavierklasse von Professor Valdur Roots, sowie in der Kompositionsklasse von Professor Jaan Rääts. Seit 2009 ist Vsevolod Mitglied des Estnischen Komponistenverbands. Seit fünf Jahren lebt er in Regensburg und studiert Musikwissenschaft an der Universität Regensburg.

Die Hauptfrage, mit der er sich auf seinem künstlerischen Schaffensweg beschäftigt, ist die Verbindung zwischen den Sphären der Musik und der Worte. Eine der von ihm komponierten Kammeropern Frau Elsa, in Memoriam Jelena Guro, wurde 2013 mit Unterstützung der Pille Lill-Musikstiftung beim Winterfestival der Kammermusik in Tallinn aufgeführt. Seine Kammeroper Sieben Briefe zur Begegnung, über den Briefwechsel zwischen Rainer Maria Rilke und Marina Zwetajewa, wurde im August 2014 in der Musikhochschule Luzern (Inszenierung von Eva Laas) im Luzerner Theater aufgeführt.

Etliche seiner Werke waren bei zahlreichen internationalen Festivals wie Międzynarodowy Konkurs im Juliusza Zarębskiego (Polen, 2011), Usedom Music Festival (2013), „Von der Avantgarde bis zum Heute" (Sankt Petersburg, 2014), A European Pianorama (Bushey, GB, 2016) und am BDZ Eurofestival Zupfmusik (Bruchsal 2018) zu hören. 2017 fand die Uraufführung seiner Kammermusikwerke durch das Musiktheaterensemble JunGeOper in Luzern und Zürich statt.

Darüber hinaus ist Vsevolod als Musiklehrer tätig und hat neben den genannten Kompositionen auch Chorwerke und Filmmusik geschaffen. Seine Stummfilmmusiken haben eine ganz eigene, neoromantische Stimmung.

www.emic.ee/vsevolod-pozdejev

DIE STADT OHNE JUDEN

Rainer J. Hofmann (Regensburg)

Multiinstrumentalist

Die von ihm gestalteten Filmkonzerte sind jedes Mal wieder ein spannendes Erlebnis: Ob Komödien von Buster Keaton oder Dramatisches wie DER BERG DES SCHICKSALS, ob Klassiker wie HAMLET oder auch Dokumentarisches wie DER MANN MIT DER KAMERA – der vielseitige Regensburger Musiker Rainer J. Hofmann versteht es seit Jahren, 'seinen' Stummfilmabend zu einem wunderbaren Konzert zu machen und sein Publikum zu begeistern. Er setzt dabei mitunter – zum Teil selbstgebaute – Instrumente und Tonerzeuger ein und schafft ungewöhnliche und zugleich faszinierende Klangwelten.

Rainer Hofmann hat breite Erfahrung als Begleiter von Liedern und Chansons aller Epochen (auch aus der großen Zeit der Stummfilme!), als Komponist und Musiker bei Film und Theater, Band, Orchester und Improvisationsprojekten. Sein Name ist eng verbunden mit den Chansons des „Trio Trikolore“ oder dem „RostMondOrchestra“. In Produktionen von Joseph Berlinger und dem „Theater im Hesperidengarten“ war er als Bühnenmusiker und Komponist ebenso beteiligt wie an dessen Projekt "Der Brandner Kaspar in der Hölle" in Hohengebraching.

www.musiker-hofmann.de

DIE GEZEICHNETEN