JEAN COCTEAU: DAS BLUT EINES DICHTERS

Die phantastische Irrfahrt eines Dichters durch verschiedene Bewusstseinswelten und Wirklichkeits ebenen – ein Gedicht in bewegten Bildern, in dem Cocteau bereits alle Themen versammelt, die er später in ORPHÉE wieder aufnehmen wird ..

Do 11.12.

20:00

Fr 11.12.

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2008

Die phantastische Irrfahrt eines Dichters durch verschiedene Bewusstseinswelten und Wirklichkeits ebenen – ein Gedicht in bewegten Bildern, in dem Cocteau bereits alle Themen versammelt, die er später in ORPHÉE wieder aufnehmen wird.

Neben Bunuels L’AGE D’OR und UN CHIEN ANDA LOU ist dieser frühe Film von Jean Cocteau das herausragende filmische Dokument des Pariser Sur realismus. An die Stelle des linearen Erzählens tritt eine kunstvolle Unlogik des Träumens und Assozi ierens. Montage und Filmtricks stellen die Wirklich keit auf den Kopf. Von seinem Vorbild und Freund Apollinaire übernahm Cocteau den ästhetischen Narzissmus und die lustvolle Selbstverherrlichung des Dichters.

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2008

JEAN COCTEAU: DAS BLUT EINES DICHTERS / LE SANG D’UN POÈTE

Frankreich 1930, Regie: Jean Cocteau

mit: Lee Miller, Enrique Rivero, Pauline Cartton

KARL VALENTIN: DER SONDERLING

Nach einer verheerenden Zeit der Arbeitslosigkeit findet der Schneidergeselle Karl Valentin Anstellung bei Schneidermeister Kuhn. Hier sieht er sich den frechen Attacken einer naseweisen Nichte und ihres hochnäsigen Verehrers ausgesetzt – vor allem aber dem Liebeswerben der Meistersgattin, dem er völlig hilflos und ohne jedes Verständnis gegenübersteht. Jedes Augenzwinkern ist diesem Schneidergesellen fremd, der sich lieber seiner Briefmarkensammlung widmet.

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2008

Nach einer verheerenden Zeit der Arbeitslosigkeit findet der Schneidergeselle Karl Valentin Anstellung bei Schneidermeister Kuhn. Hier sieht er sich den frechen Attacken einer naseweisen Nichte und ihres hochnäsigen Verehrers ausgesetzt – vor allem aber dem Liebeswerben der Meistersgattin, dem er völlig hilflos und ohne jedes Verständnis gegenübersteht. Jedes Augenzwinkern ist diesem Schneidergesellen fremd, der den einseitigen Flirt der Meisterin beim Feierabend abrupt abbricht und sich lieber seiner Briefmarkensammlung widmet.

Als ihm die Meisterin in ihrem immer besinnungsloseren Liebeswerben für 100 Mark eine seltene Briefmarke kauft, gerät der Schneidergeselle in den Verdacht des Diebstahls. Prompt kommt er ins Gefängnis. Als man ihm sagt, er sei unschuldig, fragt er nur: »Warum?« Fortan glaubt er, alle Welt würde mit dem Finger auf ihn zeigen. Die Schande ist ihm unerträglich, er will sich das Leben nehmen …

»Valentin besitzt durch seine groteske Mimik und Gestik, ja schon durch die bloße Existenz seiner Komikerfigur Qualitäten, die ihn mit den großen Gestalten der Stummfilmgroteske vergleichbar machen – der einzige deutsche Komiker, der dies erreichte. « ( Rudolf Freund)

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2008

KARL VALENTIN: DER SONDERLING

Deutschland 1929, Regie und Buch: Walter Jerven

Kamera: Hans K. Gottschalk, Ausstattung: Peter Rochelsberg

mit: Karl Valentin, Liesl Karlstadt, Ferdinand Martini, Truus van Alten, Heinz Koennecke

BUSTER KEATON: DER KAMERAMANN

Buster Keatons erster Film für MGM ist von einer außerordentlichen Frische. »Dieses Spätwerk des genialen Komikers enthält einige der hinreißendsten Sequenzen, die er je gedreht hat.« (rororo Filmlexikon)

Do 09.08.

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Fr 10.08.

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Sa 11.08.

21:00

So 12.08.

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Mo 13.08.

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Di 14.08.

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Mi 15.08.

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2007

Buster Keatons erster Film für MGM ist von einer außerordentlichen Frische. »Dieses Spätwerk des genialen Komikers enthält einige der hinreißendsten Sequenzen, die er je gedreht hat.« (rororo Filmlexikon)

Die Geschichte ist simpel, aber rasant: Keaton ist Fotograf und mal wieder verliebt. Für seine Angebetete Sally, Sekretärin bei MGM, tauscht er den Fotoapparat gegen eine Filmkamera und wird Kamerareporter bei MGM. Doch seine Ergebnisse sind katastrophal – wie das erste Rendezvous mit Sally. Erst die Rettung Sallys vor dem Ertrinken, die Hilfe eines dressierten Affen und Meister Zufall verhelfen ihm zum Durchbruch, bei MGM und Sally.

Do 09.08.

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Fr 10.08.

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Sa 11.08.

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So 12.08.

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2007

BUSTER KEATON: DER KAMERAMANN / The Cameraman

USA 1928, sw, Regie: Edward Sedgwick,

Buch: Richard Schayer, Clyde Bruckman, Len Lipton, Kamera: Elgin Lessley, Reggie Lanning

mit: Buster Keaton, Marceline Day, Harold Goodwin, Harry Gribbon, Sidney Bracy

FRITZ LANG: METROPOLIS

Im Mittelpunkt dieses Stummfilmklassikers steht die futuristische, titelgebende Stadt Metropolis. Ihr Erbauer, Joh. Fredersen, hat als das 'Hirn' der Stadt von seinem 'Neuen Turm Babel' aus sämtliche Fäden in der Hand, die absolute Kontrolle. Für Fredersen sind Menschen nur noch Teil der Arbeitsmaschine, nur noch Hände, die sein Werk zur Perfektion bringen und aufrechterhalten sollen. Die Bevölkerung von Metropolis lebt in einer streng getrennten Klassengesellschaft: die Arbeiter schuften unter der eigentlichen Stadt und wohnen in unterirdischen Massenunterkünften, wo es keine Sonne gibt und keine Freude. Die Reichen und Mächtigen residieren hoch über dem Boden von Metropolis, ihre Söhne leben ebenfalls in einer Art eigenen Stadt mit dem 'Haus der Söhne', den Universitäten, einem gigantischen Stadion und den paradiesischen 'Ewigen Gärten', wo die schönsten Mädchen 'gezüchtet' werden wie kostbare Blumen.

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2008

Im Mittelpunkt dieses Stummfilmklassikers steht die futuristische, titelgebende Stadt Metropolis. Ihr Erbauer, Joh. Fredersen, hat als das 'Hirn' der Stadt von seinem 'Neuen Turm Babel' aus sämtliche Fäden in der Hand, die absolute Kontrolle. Für Fredersen sind Menschen nur noch Teil der Arbeitsmaschine, nur noch Hände, die sein Werk zur Perfektion bringen und aufrechterhalten sollen. Die Bevölkerung von Metropolis lebt in einer streng getrennten Klassengesellschaft: die Arbeiter schuften unter der eigentlichen Stadt und wohnen in unterirdischen Massenunterkünften, wo es keine Sonne gibt und keine Freude. Die Reichen und Mächtigen residieren hoch über dem Boden von Metropolis, ihre Söhne leben ebenfalls in einer Art eigenen Stadt mit dem 'Haus der Söhne', den Universitäten, einem gigantischen Stadion und den paradiesischen 'Ewigen Gärten', wo die schönsten Mädchen 'gezüchtet' werden wie kostbare Blumen.

Zum Konflikt kommt es, als sich der Sohn des Herrn von Metropolis, Freder Fredersen, in die engelsgleiche Maria verliebt, ein Arbeitermädchen, die den Arbeitern mit ihren Predigten von Liebe und Klassenlosigkeit Hoffnung schenkt. Maria aber soll auf Befehl des Herrschers Joh. Fredersen ausgeschaltet werden; er beauftragt den Erfinder Rotwang,einen teuflischen Plan umzusetzen ..

Beeindruckend und visionär an diesem Film von Fritz Lang sind vor allem die Bauten: Eine gigantische Zukunftsstadt wird entworfen, der Mensch er-scheint nur noch als Anhängsel der Maschine. Groß-artig ist Brigitte Helm in einer Doppelrolle: als Arbeiterin Maria und als eine von den Herrschenden entworfene Roboterfrau.

»Das Pendel in METROPOLIS zeigt nur zehn Stun-den an, die Stunden der Arbeit. Dieser Rhythmus be-stimmt das Leben in der ganzen Stadt. Die freien Menschen von Metropolis tyrannisieren die Sklaven, die als eine Art Nibelungen der Großstadt in den Tie-fen der Erde bei ewigem (elektrischem) Tageslicht hausen. Im simplen Räderwerk dieser Republik fehlt nur das Herz, das Gefühl, das so feindliche Extreme versöhnen kann.« (Luis Buñuel, 1927)

Do 11.12.

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2008

FRITZ LANG: METROPOLIS

Deutschland 1925-1926, sw, Regie: Fritz Lang, Drehbuch: Thea von Harbou

Kamera: Karl Freund, Günther Rittau, Bauten: Otto Hunte, Erich Kettelhut, Karl Vollbrecht

mit: Gustav Fröhlich, Brigitte Helm, Heinrich George, Rudolf Klein-Rogge, Alfred Abel, Fritz Rasp

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